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19.03.2021

Lesezeit: etwa 3 Minuten

Rassistischer Drohbrief gegen nordischen Weißen oder eher False Flag-Aktion?

Axel Michaelis

Ein „ruchloses Verbrechen“ sorgt für Empörung in allen Medien. Nein, nicht der brutale Überfall auf ein NPD-Mitglied in der eigenen Wohnung und dessen Mißhandlung durch als Polizisten verkleidete Linke – dafür interessierten sich die Medien nur marginal. Das Medieninteresse erregte ein anonymer Brief an den Bundestrainer der deutschen Herren-Handballnationalmannschaft Alfred Gislason, gebürtiger Isländer. Von BILD-Zeitung bis in die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender reichte dabei  die affektiert vorgetragene Abscheu über eine angeblich rassistische Beschimpfung. Besagter Brief – in der Tat alles andere als ein literarisches Werk - wurde vielfach abgebildet, sein Inhalt stets wiedergegeben.  Im Original, inklusive orthographischem Amoklauf, lautete dies wie folgt:

„Wir sind alle deutsch und wünschen uns auch einen deutschen Trainer für die Handballmannschaft.

Ihr blödes Gehabe am Spielrand geht einen schon auf die Nerven,

Soillten Sie das Amt nicht niederlegen, werden wir sie mal auf ihren Grundstück aufsuchen mal sehen was aus ihrem Anwesen dann wird. Wir warten ab.“

Instrumentalisierung im Kampf gegen Rechts

Dieses nun für den „Kampf gegen Rechts“ instrumentalisierte Pamphlet wurde durch Gislason selbst auf Instagram öffentlich gemacht. Hätten NPD-Funktionäre in der Vergangenheit jeden unterbelichteten Drohbrief öffentlich vermarktet, könnte man wahrscheinlich ganze Bibliotheken füllen. Lechzt Gislason nach Aufmerksamkeit oder moralischer Unterstützung? So dumm, diese intellektuell prekäre Ausfälligkeit ernst zu nehmen, dürfte er doch wohl kaum sein… Wer diese Zeilen ernst nimmt, oder – wie es die Medien tun – gar zur rassistischen Hetze und Bedrohung aufbläst, der weiß nicht wirklich, was Hetze und Bedrohung tatsächlich bedeuten. Doch pflegen die zwar nicht staatsgelenkten, sondern vielmehr den Staat lenkenden Medien bekanntermaßen längst ein äußerst funktionales Verhältnis zur Informationsauswahl und Berichterstattung.

Gislason lebt seit 30 Jahren in Deutschland und ist seit einem sogar Jahr deutscher Staatsbürger. Ihm sollte daher längst aufgefallen sein, daß es in Deutschland keine irgendwie geartete Isländerfeindlichkeit gibt. Wenn, dann ist überwiegend, ganz im Gegenteil, wohl eher eine unterschwellige Sympathie für die Nachfahren der Wikinger festzustellen.

Handball-Nationalmannschaft nicht divers genug

Bei allein oberflächlicher Betrachtung des Textes erkennt man bereits, daß es sich bei dem Verfasser um einen - in landläufiger Ausdrucksweise - Vollidioten handeln muß, der mit Ausdrucksweise und Orthographie in keinem guten Einvernehmen steht, und überdies vermutlich noch nicht einmal allzu sehr am Handball interessiert ist, weil er ansonsten vom „Spielfeldrand“ anstelle des „Spielrands“ geschrieben hätte.

Wer weiß, ob hinter dem „Drohbrief“ nicht sogar ein linker Provokateur steckt, nachdem die deutsche Handball-Nationalmannschaft aufgrund ihrer ethnischen Homogenität- der Kader für die olympischen Spiele besteht ausnahmslos aus ethnischen Deutschen - dem linken Milieu seit geraumer Zeit verdächtig ist. Nach dem „Cui bono“-Prinzip würde eine Hetze durchgeknallter Stereotyp-Rassisten gegen den isländischen Trainer sich durchaus eignen, eine Solidaritäts-Debatte darüber anzustoßen, dass der Mannschaftssport diverser werden müsse, da er andernfalls „systemisch-strukturellen Rassismus“ fördere…

Bereits 2016 schmähte der Philosoph Wolfram Eilenberger die deutschen Handballer in der ZEIT als „eine Mannschaft ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft. Handball sei die AfD des Sports.“In das gleiche Horn stießen im vergangenen Jahr der WESTDEUTSCHE RUNDFUNK und die DEUTSCHE WELLE. Eines sollte aber klar sein: Wenn von heute auf morgen alle 365 000 ethnischen Isländer ihre Insel verlassen und sich in Deutschland ansiedeln würden, wäre dies im Gegensatz zum Import der afrikanischen Überbevölkerung nach Europa kein großes Integrationsproblem. Parallelgesellschaftliche kulturelle Konflikte und Clan-Kriminalität dürften nicht zu erwarten sein – Deutschland wäre lediglich wieder etwas weniger pigmentiert.

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