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08.09.2021

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Kulturgut Braugerste in Gefahr – doch nicht nur dies!

Axel Michaelis

Seit Jahren geht in Bayern die Anbaufläche für Braugerste zurück, weil – auf Deutsch gesagt – damit nichts mehr verdient wird. Von den in Deutschland benötigten rund 1,7 Millionen Tonnen Sommergerste zur Bierherstellung müssen daher rund eine halbe Million Tonnen aus dem Ausland eingeführt werden, zumeist aus Dänemark, Frankreich und Großbritannien. Daher fordert der Bayerische Brauerbund nun eine Förderung für den Anbau dieses Getreides. Der Brauerbund begründet dies - womit? Natürlich - mit dem Kampf gegen den Klimawandel!

Lebensmittelproduzenten verraten

Regionale Produktion würde den Einsatz von 20 000 Vierzig-Tonner-LKW für den Import der Braugerste einsparen. Eine gute Sache also… Doch kratzen wir nicht nur an der Oberfläche, sondern graben etwas tiefer. Tatsächlich illustriert dieser Vorgang den verhängnisvollen Irrweg der sogenannten „Energiewende“ in diesem Land, der zu Verteuerung und Verknappung zahlreicher Waren und Dienstleistungen in unserem Land führen wird. Spätere Generationen werden sich fragen, welcher Wahnsinn dieses Land geritten haben mag, den Anbau von Mais und Raps als Bioenergie-Pflanzen um den Preis zu fördern, die Produzenten von Lebensmittel nicht nur im Regen stehen zu lassen, sondern sie häufig auch als „Umweltvergifter“ und „Schweinebauern“ (im übertragenen Sinne) zu diffamieren. Einerseits verlieren Zehntausende durch den Kohleausstieg (weil CO2 eingespart werden soll) ihre Arbeitsplätze, andererseits verringern „Energiewirte“ - welch wohlstandsverwahrloste Errungenschaft - mit ihren Bioenergie-Feldern die Anbaufläche für die Lebensmittelproduktion und sorgen somit letztendlich dafür, daß Deutschland nicht allein nur elektrische Energie importieren muß, weil weniger auf grundlastfähige Eigenversorgung bspw. über Geothermie gesetzt wird, als auf Wind und Sonne. Infolgedessen wird zudem noch der Selbstversorgungsgrad im Nahrungsmittelbereich gesenkt.

Solidarität mit Bayerischem Brauerbund nötig

Mit nachhaltigem Wirtschaften hat das alles nichts mehr zu tun. Aber ebenso wenig mit Umwelt- und Naturschutz. Dieser wird nämlich auf dem Altar des Klimaschutzes geopfert, einer größenwahnsinnigen Ideologie, die sich in letzter Konsequenz mit dem massenmörderischen Kommunismus wird messen können. Das bayerische Landwirtschaftsministerium hat die Forderung des Bayerischen Brauerbundes auch zurückgewiesen, denn seit vielen Jahren forsche die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft – so deren Argumentation - „zur Züchtung, Düngung und Pflanzenschutz“. Dies sei ausreichend, soll diese Aussage vermutlich heißen. Eine bodenlose Frechheit, denn wofür zahlt man in diesem Land Steuern, wenn mit diesem Steuergeld nicht Institute und Universitäten unterhalten werden, die mit ihren Arbeiten Industrie und Landwirtschaft bei Innovationen helfen. Von der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands stammt die Idee der raumgebundenen Volkswirtschaft, die ihren Fokus auf regionale Wirtschaftskreisläufe als Fundament des Handels setzt. Die Grundlage allen Wohlstandes ist in jedem Falle die Versorgung von Wirtschaft und Industrie mit preiswerter Energie. Dies ist mit Windrädern, Maisfeldern und Solarparks allein nicht zu bewerkstelligen.

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