08.02.2012
Auch A.I.D.A. räumt ein: CSU und Innenminister hinken der BIA hinterher.
Allzu häufig kommt es nicht vor, daß man der linksextremen Münchner Szene recht geben muß. Diesmal aber haben die Aktivisten von der anderen politischen Feldpostnummer etwas Richtiges erkannt. In einem seit kurzem im Internet abrufbaren Beitrag würdigen sie den neuerlichen Anlauf der BIA im Münchner Rathaus zur Beendigung der städtischen Zuschüsse an den Linken-Treff „Kafe Marat“ und geben dabei auch die korrekte Chronologie der bisherigen Auseinandersetzungen um die Linken-Förderung wieder: „Schon einmal hatten Mitglieder der CSU-Fraktion mit Anträgen und der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit einem Brief an die Stadt die Richterschen ‚Anregungen‘ gegen das linke ‚Marat‘ aufgegriffen.“
Die BIA hatte, nachdem sich die CSU im Dezember mit der Ablehnung ihres diesbezüglichen Antrags durch die rot-grüne Stadtratsmehrheit abgefunden hatte, die Forderung nach einem Ende des städtischen Geldsegens gleich im Januar erneut eingebracht, weshalb das Thema auch künftig für Diskussionen sorgen dürfte.
Ansonsten freilich übt sich A.I.D.A. im Abspulen der üblichen Hetze und verbeißt sich insbesondere ins Abspielen der „Paulchen Panther“-Melodie bei der Münchner Demonstrationsveranstaltung am 21. Januar. Daß sich alle Demonstrationsredner in der Folge ausdrücklich von Gewalt als Mittel des politischen Kampfes distanziert hatten, verschweigen die selbsternannten „Antifaschisten“ geflissentlich.

Bürgerinitiative Ausländerstopp im Rathaus (BIA)
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– Presserechtlich verantwortlich: Karl Richter, ehrenamtlicher Stadtrat –
Hinweis: Über die Rathausarbeit der BIA erfahren Sie aus den Münchner Medien nichts – laut „AZ“ vom 28.7.2011 ist es „Linie“ des Blattes,„über den Neonazi im Stadtrat nicht zu berichten“.